Angsttherapie und Therapie von Zwangsgedanken

Krankhafte Angst kann sich als andauerndes Gefühl der Anspannung und Besorgnis bemerkbar machen. Nervosität und eine körperliche Unruhe begleiten diese Anspannung. Eine weitere mögliche Reaktion auf Ängste sind häufig Zwangsrituale und Zwangsgedanken. Dabei besteht für Betroffene ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Diese Gedanken sind oft mit Schuld, Scham und Angst diese in die Realität umzusetzen verbunden. Angststörungen können zusammen mit einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen auftreten.

Es gibt Wege raus aus der Spirale von Angst, Zwangsgedanken und Schuld

Als Ursache von Angststörungen kommen länger anhaltende seelische Belastungen und Stresssituationen in Frage, die Phobien, Panikattacken und Ängste auslösen können. Oft stehen Ängste auch mit Depressionen, Zwangsstörungen und anderen psychischen Erkrankungen in Verbindung.
Zu den körperlichen Ursachen zählt beispielsweise das Vorliegen einer chronischen Erkrankung. Die Angst vor Schmerzen steigert sich in eine ängstliche Erwartungshaltung. Drogen und Alkohol greifen in den Stoffwechsel des Gehirns ein und können für Angstzuständen und Depressionen sorgen.
Behandlung von Angststoerung und Zwangsgedanken

Behandlung von Angst

Grundsätzlich gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie/wann Ihre Ängste entstanden sind und wodurch sie am Leben erhalten werden. Dadurch kann sich beispielsweise klären, ob die Angst durch psychisch belastende Ereignisse oder dauerhaften Stress entstanden ist. Für viele ist schon allein diese Erkenntnis von großem Wert und kann zu einer Entlastung führen.
Als gut therapierbar gelten spezifische Phobien. Dabei können Sie sich die verschiedenen angstbesetzten Situationen möglichst lebhaft vorstellen, zunächst schemenhaft und fortlaufend immer konkreter – auch Konfrontation genannt. Da die befürchteten Folgen nicht eintreten, kann sich die Angst abschwächen und durch weitere Konfrontationen schließlich ausbleiben.

Umbewertung der Ängste

Durch kognitive Verhaltenstherapie werden angstbesetzte Gedanken und Zwangsgedanken dahingehend untersucht und überprüft, inwieweit sie angemessen , realistisch oder gar unwahrwahrscheinlich sind. Somit kommt es zu einer sachlichere Bewertung von Situationen, was zu einer Stabilisierung in den Alltagsfunktionen führt. In meiner Praxis hat sich das Konzept aus Gesprächstherapie, kognitive VT  und emotionsfokussierter EFT-basierte Therapie etabliert.

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