Heilung des inneren Kindes

Heilung des Inneren Kindes

Was ist die Heilung des Inneren Kindes ?

Mit “Heilung des Inneren Kindes” ist eine Vielzahl an Techniken und Vorgehensweisen gemeint, um erlittene Verletzungen nachträglich zu be- und verarbeiten. Es handelt sich dabei um eine anerkannte und vielfach eingesetzte Technik. Freilich muss auch diese Form der Traumaheilung zu Ihrer Situation und Persönlichkeit passen und angemessen sein.

Bei der “Heilung des Inneren Kindes” geht es darum, innerhalb der 1. oder 2.Phase einer Traumatherapie einen nicht-konfrontativen (zudeckenden) Weg zur Stabilisierung zu erreichen. Erfolgreich verlaufen, trägt diese Methode dazu bei, dass Sie mutiger werden, Ihre Geschichte akzeptieren, weniger emotionsüberflutend reagieren und nachträglich Dinge erledigen können. Oft sind das die Verabschiedung von Verstorbenen, das nachträgliche Verzeihen bestimmter Personen und letztlich die Heilung Ihrer Verletzungen.

In einer entspannten Atmosphäre wird der Klient zum Ort des Ereignisses geführt, wo als Kind die schmerzvollen Erfahrungen erstmalig erlebt wurden. Nicht das Erlebnis selbst, sondern das nachträgliche Imaginieren von Handlungsoptionen, die das Kind gebraucht hätte, um nicht verletzt zu werden, steht im Vordergrund.

Der Klient soll mit den Kompetenzen eines Erwachsenen ausgestattet sein (sich wehren können, schützen können, Mut) der sich langsam der Situation von früher nähert. Der Klient sieht sich einmal als Kind in einer schlimmen Situation und gleichzeitig als Erwachsener, der keine Angst mehr hat. Im weiteren Verlauf der Imagination soll das erwachsene-Ich sich dem ängstlichen Kind nähern und Ihm genau das geben, wonach sich das Kind damals so gesehnt hat (Dies muss selbstverständlich vorher geklärt werden).

In der Vorstellung wird jetzt das erwachsene Ich das junge Kind-Ich beschützen, es lieb halten und vor den bösen Menschen schützen. Es kann auch ermutigende Worte ins Ohr des Kindes flüstern, das bald alles vorbei ist und dass es das Kind schaffen wird. Das erwachsene-Ich kann dem Kind-Ich aber auch die Fähigkeit geben, selbst das Problem zu lösen, sich vielleicht zu einigen mit den Peinigern, sodass es doch noch ein gutes Ende nimmt.  Zum Schluss versichert das erwachsene-Ich, dass das Kind unendlich geliebt wird und sein Leben schaffen wird. Nachdem sich das Kind beruhigt hat (kann man während einer leichten Trance abfragen), verabschiedet sich das erwachsene-Ich, dreht sich herum und läuft aus dem Bild heraus, bis es immer kleiner ist. zurück bleibt ein Kind, dass weiß, dass es geliebt wird und dass die Erlebnisse ein Ende haben werden.

Während des Prozesses stehe ich Ihnen therapeutisch, anleitend und stabilisierend zur Seite.

Kontaktieren Sie mich bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Termins.

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