Hypnose gegen Angst und neurotische Konfliktverarbeitung

 

Ängste sprechen gut auf Hypnose an, da sie tief im Unterbewusstsein generiert werden. Ängste sind Emotionen, die über das limbische System im Gehirn aktiviert werden. Sie sind über unser Bewusstsein, also willentlich, nur mit großer Anstrengung steuerbar und bedingt änderbar. Ein Phobiker weiß, dass sein gefürchtetes Objekt (ein Tier, ein Ort, ein Gedanke) ungefährlich ist, kann aber trotzdem das Angstgefühl nicht loswerden. Auf jeden Fall muss der Teufelskreis der Angst vor der Angst unterbrochen werden.
Wie funktioniert die Hypnose bei Ängsten?

Sie werden in die angstauslösende Situation hineingeführt und verbleiben gedanklich  solange dort, bis die Angst allmählich abebbt. Nach wenigen Behandlungen merken Sie, dass das Angstgefühl in der Hypnose kaum noch auslösbar, bzw. empfindbar ist. Oft bemerken Klienten, dass sich ganz nebenbei andere Ängste ebenfalls gelindert haben oder ganz verschwunden sind.
Durch die gelenkte und sanfte Abreaktionen in der Hypnose werden angstauslösende Informationen im Gehirn gelöscht und dadurch sinkt das Gesamtniveau der Angst. In dieser Form können viele Arten neurotischer Konfliktbearbeitung  behandelt werden (neurotische Konfliktverarbeitung bezeichnet eine Überreaktion bei kleinsten äußeren Auslösern).

Die Angstfreiheit wird nicht unmittelbar da sein, sondern sich unbemerkt allmählich einschleichen, sodass Sie nach ein paar Tagen verdutzt das Ausbleiben bekannter Symptome feststellen. Ein strenges ständiges darauf achten, ob etwas zu fühlen ist, ist kontraproduktiv. Denken Sie an etwas anderes, lenken Sie sich ab. Die Wirkung entfaltet sich schleichend ohne Druck am besten.

Terminabsprache hier.