Angststörungen und Panikattacken behandeln

 

Wenn nachfolgend von Angst gesprochen wird, ist die langfristig belastende Emotion gemeint. Eine gewisse Sorge oder Angst in bestimmten Situationen ist angemessen und normal.

 

Der Teufelskreis der Grübelei 

 

Menschen mit einer Angst- oder Panikstörungen stecken in einem Kreislauf, der immer weiter das Leben einengt. Die Erwartungsangst (Angst davor, Angst zu bekommen) führt oft in Isolation und bringt dadurch weitere Probleme mit sich. Neben dem Gefühl von "Angst" kommen häufig zusätzliche Symptome vor, wie Schwitzen, Schwindel, Atemnot, Brustenge, Unruhe, Schlafprobleme und depressive Verstimmungen.

 

Der Blick in die Vergangenheit

Ihre Vergangenheit verrät viel über Ihre jetzigen Gefühle. Es geht hierbei nicht um Schuld, sondern um Erkenntnisse. Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Ihren Erlebnissen, Denkmustern und Symptomen.  

 

 

Angst und Verdrängung

Der große Katalysator für Angststörungen ist die Verdrängung. Verdrängung findet statt, wenn das Wahrnehmen einer Emotion zu schmerzvoll ist. Um das Selbstbild zu wahren, quasi seine Integrität zu schützen, wird verdrängt - oftmals unbewusst. Jede Form von emotionaler Unterdrückung führt zu Krisen und letztlich Symptomen.

 

Lösungsschritte

Wo im Leben sind Sie nicht authentisch? Privat, beruflich hinsichtlich Ihrer Beziehung oder zu sich selbst. Was hindert Sie an einem erfüllten Leben? Im Gespräch finden wir heraus, ob Erlebnisse aus Ihrer Vergangenheit an Ihrer Gefühlswelt heute beteiligt sind. Im Austausch und Reflexion Ihrer Erlebnisse und der damit zusammenhängenden Gefühle liegen Möglichkeiten zur nachträglichen Bearbeitung. 

Formen von Angst

Generalisierten Angststörung: Das ist eine umfassende anhaltende Angst, die nicht auf bestimmte Situationen in der Umgebung beschränkt ist, sondern von ständigem Besorgtsein, dass etwas passieren könne. In schweren Fällen ist neben psychotherapeutischen Interventionen, wie ich sie anbiete, der (zumindest zeitweise) Einsatz von Psychopharmaka zu diskutieren.

 

Soziale Phobie: Schwere Form von Schüchternheit. Die Angst vor Beobachtung, Bewertung und Blamage. Betroffene haben Angst, prüfend von anderen Menschen gemustert zu werden.  Bei einer Therapie hängt sehr viel von Ihrer Motivation und Mitwirkung ab, mutig und entschlossen Schritte der Entwicklung zu wagen.  

 

Spezifische  Phobien:   Am häufigsten wohl vor Insekten, Hunden, großen Höhen, Fahrstühlen, Blut, etc. Allein der Gedanke an das Objekt oder eine Situation löst Stresssymptome und Angst aus. Isolierte Phobien sind mit einer Mischung aus Gesprächstherapie und EFT effektiv behandelbar.

 

Panikstörung / Panikattacke: Die „Panikattacke“ tritt für kurze Zeit und (scheinbar) ohne Bezug zu einer besonderen Situation auf. Wiederkehrende Panikattacken sind das wesentliche Kennzeichen einer Panikstörung, die mit heftigsten Symptomen einhergehen kann. Meistens tritt eine Panikstörung in Verbindung mit einer anderen Grundstörung auf. 

 



Möchten Sie noch mehr über Panikstörungen erfahren, verweise ich Sie auf meinen diesbezüglichen Blogartikel.

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