Lösungsfokussierte Therapie

 

"Nur Reden über Probleme führt immer weiter in die Problemtrance"

 

Der lösungsorientierte Ansatz geht vom Standpunkt aus, dass es hilfreich ist, sich auf positive Ziele, Ressourcen und auf Ausnahmen (vom Problem) zu konzentrieren. Eine Grundannahme des lösungsfokussierten Ansatzes ist es, dass alle für die Lösung Ihrer Probleme notwendigen Ressourcen bereits in Ihnen stecken - sie müssen neu entfacht und sensibilisiert werden. Wo gibt und gab es Ausnahmen Ihrer Probleme und was haben Sie dafür anders gemacht als sonst. Genau dieses andere Handeln rückt nun in den Vordergrund. Wir möchten mehr davon.

Lösungsfokussierung bedeutet nicht, wochenlang nur über Probleme zu reden. Es bedeutet die Aufmerksamkeit auf ihre Ziele zu lenken und aktiv umzusetzen. Wie dies real aussehen kann, wird gemeinsam in den Sitzungen besprochen. Deshalb werden Sie durch lösungsorientierte Gespräche angeregt und eingeladen, mehr von dem zu tun, was in Richtung Lösungen und Ziele weist. Sicherlich gehört hier auch der Wille dazu, besprochene Veränderungen nach und nach umzusetzen.

Ein weiterer Baustein in der Lösungsfokussierten Therapie ist die "Wunderfrage". Sie führt in eine starke "Lösungstrance", in der sich das Gehirn Gedanken um die Zukunft macht. Es löst komplexe Suchprozesse aus. Lösungsorientierte Therapie ist einfach. Was bedeutet das? Um Ihre komplexe Geschichte und Problematik erfolgreich zu meistern,  ist es nicht immer notwendig, sie auch vollständig zu  verstehen - oft ist es hilfreicher, sie unvoreingenommen zu beobachten, um sich dann in kleinen konkreten Schritten auf Lösungen  zu konzentrieren.

 

Weitere Informationen über die Lösungsfokussierte Therapie vom ifR in Hamburg

 

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