Wege der Traumaheilung [Integration der Gefühle]

Wie wird ein Trauma behandelt?

Innerhalb der Traumatherapie ist eine vertrauensvolle Beziehung  das A und O. Daher wird eine Therapie zunächst mit der Besprechung Ihrer Gefühle und Sorgen in der Gegenwart beginnen. Daraus entnehme ich Ihre emotionale Bindung zum Hauptthema (Missbrauch, Unfall, Schock, Gewalterfahrung). Im nächsten Schritt werden die erlebten Situationen erneut Durchlebt, sanft, vorsichtig und ganz in Ihrem Tempo und Intensität. Hier erzeugendie Gedanken an Orte oder Gerüche emotionale Prozesse. Abhängig vom Erlebten ist hierbei mit großer Rücksichtnahme vorzugehen, um ein Überfluten zu vermeiden. Ich stehe Ihnen während des gesamten Prozesses stabilisierend und mutmachend zur Seite. Die als schmerzvoll abgespeicherten Erlebnisse werden erneut durchlebt und verändern so ihre Wirkung und Intensität. Nach über 4-jähriger Erfahrung arbeite ich in meiner Praxis mit einem integrativen Behandlungsansatz, bestehend aus Gesprächstherapie, EFT® und kognitiver Verhaltenstherapie.

Was ist ein seelisches Trauma?

Als Trauma wird eine seelische Verletzung bezeichnet, die durch aktive oder passive Beteiligung an einen Unfall oder Gewalterfahrungen aber auch durch den Verlust eines geliebten Menschen hervorgerufen werden kann. Auch Trennungen, die Geburt eines Kindes, Umzüge oder Arbeitsplatzwechsel können traumatisch wirken. Dabei wirkt die psychische Erschütterung lange über das auslösende Ereignis hinaus, manchmal über Jahrzehnte. Grundsätzlich zu unterscheiden sind Einmalereignisse, sogenannte Schocktrauma oder langanhaltendes Erleben von Hilflosigkeit, sogenannte Entwicklungstrauma.

 

Wir werden gemeinsam verdrängte Anteile integrieren, sodass Sie - trotz Ihrer Vergangenheit - mit weniger Belastung darüber reden können. Ziel sollte sein, dass Sie über Ihre Vergangenheit nachdenken und reden können, ohne emotional überflutet zu werden. Übungen zu mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen sind ständige Begleiter unserer Sitzungen.