Wege der Traumaheilung [Integration der Gefühle]

Was ist ein seelisches Trauma?

Als Trauma wird eine seelische Verletzung bezeichnet, die durch aktive oder passive Beteiligung an einen Unfall, Gewalterfahrungen, sexuellem Missbrauch aber auch durch den Verlust eines geliebten Menschen hervorgerufen werden kann. Auch Trennungen, die Geburt eines Kindes, Umzüge oder Arbeitsplatzwechsel können traumatisch wirken. Dabei wirkt die psychische Erschütterung lange über das auslösende Ereignis hinaus, manchmal über Jahrzehnte. Grundsätzlich zu unterscheiden sind Einmalereignisse, sogenannte Schocktrauma oder langanhaltendes Erleben von Hilflosigkeit, sogenannte Entwicklungstrauma. Kann durch belastende Familiensituationen keine echte Beziehung zu den Eltern entstehen, spricht man von Bindungstrauma.

 

Typische Symptome:

Vermeidung bestimmter Situationen

Flashbacks (häufige Erinnerungen an das Geschehen)

Albträume

Panikattacken

 Ängste

Ständige Nervosität und Erregtheit 

Erhöhte Schreckhaftigkeit

Verwirrtheit und geistige Abwesenheit

Kaum oder kein Erinnerungsvermögen an die entsprechenden Situation

Sozialer Rückzug

Körperliche Symptome, wie Schwitzen, Schmerzen, Magen-Darmbeschwerden

 

Traumatherapie konkret

Innerhalb der Traumatherapie wird eine vertrauensvolle Beziehung geschaffen, die Basis dafür bildet, das Erlebte noch einmal zu Imaginieren. Abhängig vom Erlebten ist hierbei mit großer Rücksichtnahme vorzugehen, um ein Überfluten von negativen Emotionen zu vermeiden. In manchen Fällen genügen in dieser Phase der Therapie bereits körperorientierte Techniken. Das ist vor Allem bei Bindungstrauma von hoher Bedeutung. Ich stehe Ihnen während des gesamten Prozesses stabilisierend und mutmachend zur Seite. Die als schmerzvoll abgespeicherten Emotionen werden erneut durchlebt und verändern so ihre Wirkung und Intensität. Nach über 4-jähriger Erfahrung arbeite ich in meiner Praxis mit einem integrativen Behandlungsansatz, bestehend aus EFT® und kognitiver Verhaltenstherapie.